3. Juli 2012

Studie erklärt Präimplantationsdiagnostik für sicher

Sie wird ethisch umstritten bleiben, aber die Präimplantationsdiagnostik ist offenbar nicht gefährlich. Eine Studie der Universitätsklinik in Brüssel kommt zu dem Schluss, dass die PID die Gesundheit des Kindes nicht gefährdet. Die Mediziner haben 995 Babys untersucht, die zwischen 1993 und 2008 mithilfe künstlicher Befruchtung geboren wurden. Embryos, an denen die PID durchgeführt wurde, hatten demnach kein erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt oder Missbildungen.

Bei der Präimplantationsdiagnostik wird in der Regel am dritten Tag nach der Befruchtung eine Zelle des Embryos entnommen, der zu diesem Zeitpunkt erst aus acht Zellen besteht. Die Zelle kann dann auf mehr als hundert mögliche genetische Fehlfunktionen getestet werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)