3. Juli 2012
Hör mal wer da zwitschert. Der Kurznachrichtendienst Twitter hat seinen ersten Transparenzbericht veröffentlicht. In seinem Blog erklärt das Unternehmen, jede vierte staatliche Anfrage zur Identifizierung von Twitter-Nutzern ist aus den USA gekommen. Wie das Online-Portal "Heise" berichtet, habe Twitter in fast allen Fällen Informationen an die US-Behörden weitergegeben. Von japanischen Stellen sind dem Report zufolge 98 Anfragen gestellt worden. Aber nur in 20 Prozent der Fälle habe man dem Folge geleistet.
Deutlich häufiger ist Twitter nach eigenen Angaben um die Entfernung von Inhalten wegen Urheberrechtsverletzungen gebeten worden. Fast 3.400. Mal wurde das Unternehmen gebeten, deswegen Inhalte zu entfernen. Nachgekommen sei man dem in 38 Prozent der Fälle.
In dem Transparenzreport wird aufgeschlüsselt, wie oft von Januar bis Juni 2012 offiziell um die Entfernung von Inhalten oder die Herausgabe von Nutzerdaten ersucht wurde. Twitter will künftig regelmäßig diesen Bericht herausgeben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)