3. Juli 2012

Bund verkauft keine Bundesschatzbriefe mehr

Sie gelten - zumindest in Deutschland - als sichere Anlageform: Bundesschatzbriefe. Der Bund verkauft Investoren Staatsanleihen über einen Zeitraum von sechs oder sieben Jahren. So finanziert der Bund die Staatsschulden und der Anleger bekommt Zinsen. Jetzt hat das Finanzministerium mitgeteilt: Bundesschatzbriefe für Privatanleger wird es ab Ende des Jahres nicht mehr geben.

Eigentlich wollte das Ministerium mehr private Investoren, wegen der niedrigen Zinsen ging die Zahl aber zuletzt bis auf unter ein Prozent zurück. Andere staatliche Wertpapiere wird es weiter geben, wie Bundesobligationen und Bundesanleihen. Die unterscheiden sich von den Schatzbriefen unter anderem in der Laufzeit.

Bundesschatzbriefe gibt es seit 1969. Damals waren sie die erste Geldanlage des Bundes für die breite Masse der Privatanleger.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)