4. Juli 2012
Geheimnisse kosten die USA so viel wie Deutschland ein Ministerium. Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" hat die US-Regierung im vergangenen Jahr mehr als 11 Milliarden Dollar ausgegeben, um Akten unter Verschluss zu halten. Das entspreche fast dem Etat des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die meisten Geheimnisse werden demnach im US-Verteidigungsministerium produziert - knapp 63.000 Aktenvorgänge wurden dort im vergangenen Jahr als geheim eingeordnet. Im Außenministerium seien es rund 50.000 gewesen.
Dabei geht laut "Süddeutscher Zeitung" die Menge der Geheimakten zurück. Die Sicherung sei aber aufwendiger geworden, da sich die Akten nicht mehr nur in Schränken, sondern auch auf Laptops und Smartphones befänden.
Die US-Regierung zahle aber mittlerweile auch viel Geld, um die Berge an geheimen Akten wieder abzutragen. Viele Geheimpapiere würden deshalb noch einmal geprüft und als normale Akten umgestempelt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)