4. Juli 2012
Das Jahr weniger Schule werde oft für eine Auszeit genutzt - der Wirtschaft helfe es dagegen nicht.
Der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, kritisiert in der "Süddeutschen Zeitung" das Abitur nach acht Jahren am Gymnasium. Er sagt, dass mit der Stufe 13 auch sehr viel Unterrichtsstoff weggefallen sei. Zwar hätten Politiker verprochen, dass die Inhalte von neun Schuljahren auf acht verteilt würden. Meidinger ist dagegen der Ansicht, dass stattdessen beim Stoff gekürzt wurde. Die Schulen hätten mehr Geld, Personal und Räume gebraucht, damit die Reform gelungen wäre.
Der Chef des Philologenverbandes fordert, dass jede Schule selbst entscheiden kann, wie viele Jahre ihre Schüler zum Abitur brauchen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)