4. Juli 2012

Coca-Cola passt Automaten in Japan an Strommangel an

Egal, was passiert: Auf die kalte Cola wird nicht verzichtet. Der Getränkekonzern Coca-Cola hat nach einem Bericht des "Handelsblatts" in Japan darauf reagiert, dass der Strom knapp ist. Dort sind alle Bürger und Unternehmen zum Stromsparen aufgerufen, weil nach der Katastrophe von Fukushima die Atomreaktoren im Land heruntergefahren wurden.

In Japan gibt es nach dem Zeitungsbericht eiskalte Cola aus dem Kühlautomat an vielen Straßenecken - bei oft mehr als 30 Grad Außentemperatur. Coca-Cola wolle auf die stromfressenden Geräte aber trotz Sparpflicht nicht verzichten. Deswegen habe das Unternehmen neue Automaten entwickelt: Sie sind laut Handelsblatt besser isoliert und kühlen die Getränke nur nachts, um am Tag nicht für Engpässe zu sorgen.

Das "Handelsblatt" stellt dazu die Frage, ob die Automaten überhaupt gebraucht werden: Kalte Getränke gebe es in Japan auch in viele kleinen Läden an jeder Ecke.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)