4. Juli 2012

ACTA: BDI-Jurist plädiert im Falle eines Scheiterns für reduzierte Lösung

ACTA wäre eigentlich gut für die deutsche Wirtschaft. So sieht es Heiko Willems, Leiter der Rechtsabteilung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. Der Jurist sagte im Deutschlandradio Kultur, Produktpiraterie verursache Schätzungen zufolge weltweit einen Schaden in Höhe von 250 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Allein die Einbußen für den deutschen Maschinenbau belaufen sich laut Willems jedes Jahr auf sieben Milliarden Euro. Deshalb sei es wünschenswert, dass ein internationaler Rechtsrahmen zum Schutz geistigen Eigentums geschaffen werde. Anstelle des vollständigen ACTA-Abkommens hält Willems auch eine reduzierte Lösung für denkbar.

Das Europäische Parlament hat das Urheberrechtsabkommen heute abgelehnt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)