4. Juli 2012
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft wird von Bund und Ländern finanziert, sie fördert Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen mit so genannten Drittmitteln. Jetzt bekommt sie einen neuen Präsidenten: Peter Strohschneider wird das Amt ab dem 1. Januar 2013 übernehmen.
Er ist Professor für Germanistik mit dem Spezialgebiet Mittelalter und lehrt in München. 2006 bis 2011 war er Vorsitzender des Wissenschaftsrates und hat die erste Phase der Exzellenzinitiative an deutschen Hochschulen geleitet.
Mit dieser Personalentscheidung der DFG könnte auch eine Richtungsentscheidung einhergehen. Da Strohschneider Germanist und damit Geisteswissenschaftler ist, hoffen seine Kollegen nun, dass möglicherweise mehr Anträge aus diesem Bereich gefördert werden. Bislang gehen die meisten Mittel an naturwissenschaftliche Forschungsvorhaben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)