4. Juli 2012

Warum Iris-Scans manchmal nicht funktionieren

Die Iris-Erkennung macht mehr Probleme, als wir dachten. Das sagt der Computerwissenschaftler Kevin Bowyer von der Universität Notre Dame in den USA. Iris-Scanner sollen dabei helfen, Menschen biometrisch zu identifizieren. Bowyer erklärte im Fachmagazin "Technology Review", seine Forschergruppe habe festgestellt, dass das bisher angewandte System einen entscheidenden Umstand nicht berücksichtigt. Weil sich die Iris im Laufe der Zeit verändere, produziere es Erkennungsfehler - und zwar häufiger, je mehr Zeit zwischen aktueller Messung und Erstellung der ursprünglichen Vorlage liege.

Den Fehler führt Bowyer darauf zurück, dass die Iris unter Forschern bislang als alters-resistent galt. Der Forscher schlägt vor, das Programm zur Iris-Erkennung mit Algorithmen auszustatten, um die Veränderungen zumindest teilweise ausgleichen zu können.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)