5. Juli 2012
Passend zum Tagesthema werfen wir jetzt noch einen Blick ins Lexikon. Was genau ist eigentlich eine Brandklasse?
Brandklassen klassifizieren Brände je nach brennendem Stoff. Diese Einteilung dient vor allem der Feuerwehr zur Orientierung, welches Löschmittel sie einsetzen kann. Die Einteilung der brennbaren Stoffe erfolgt in fünf Brandklassen: A, B, C, D und F. Die Brandklasse A bezeichnet Brände fester Stoffe wie z.B. Holz oder Kleider, die mit Wasser gelöscht werden können. Brandklasse B beschreibt Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen wie Benzin, die z.B. mit Schaum gelöscht werden können. Wenn Gase brennen, wird der Brand in Brandklasse C eingeteilt. Hier darf erst gelöscht werden, wenn die Gaszufuhr abgeschnitten ist.
Brennendes Metall fällt unter die Brandklasse D, bei der niemals mit Wasser gelöscht werden darf. Die eigene Brandklasse F bekommen Brände von Ölen oder Speisefetten aufgrund der besonders großen Gefahr. Auch hier dürfen Feuerwehrleute niemals Wasser benutzen, sondern nur einen speziellen Fettbrandlöscher. Die Brandklasse E wurde abgeschafft, die früher Brände in Niederspannungsanlagen bis 1000 Volt klassifizierte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)