5. Juli 2012

Studie: Schwimmer sind mit gepreizten Fingern schneller

Schwimmer kommen besser vorwärts, wenn sie die Finger spreizen.

Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam in einer Studie, über die der britische "Telegraph" berichtet. Demnach entsteht dadurch zwischen den Fingern eine Art "unsichtbares Netz", mit dem sich der Schwimmer um bis zu 53 Prozent kräftiger vorwärts stoßen kann. Der optimale Abstand zwischen den Fingern betrage 20 bis 40 Prozent des Fingerdurchmessers. Veröffentlicht wurde die Studie im "Journal of Theoretical Biology" - also einem Fachmagazin für theoretische Biologie. Sie basiert auf Computersimulationen.

Wie der "Telegraph" weiter berichtet, gibt es aber durchaus einen Bezug zur Praxis: Wettkampfschwimmer würden bereits darauf trainiert, ihre Finger ein wenig auseinander zu halten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)