5. Juli 2012
Die Bildungsschancen von Hauptschülern hängen davon ab, in welcher Stadt sie in die Schule gehen. Das geht aus einer Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) hervor. Sie hatten im Auftrag der Caritas die Daten von 400 Landkreisen aus Deutschland ausgewertet.
Demnach variiert die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss stark. Während zum Beispiel in Wismar in Mecklenburg-Vorpommern jeder Vierte ohne Abschlusszeugnis blieb, waren es im bayerischen Landkreis Forchheim nur 2,4 Prozent.
Die Studie führt das neben der Schulpolitik der Länder auch auf andere Faktoren wie die Arbeitslosigkeit vor Ort zurück. So wirkten sich zu viele Jobsuchende in der Region negativ auf die Motivation der Schüler aus.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)