6. Juli 2012
Extreme Wetterlagen wie Stürme und Dürren sind für Menschen gefährlich - und die Schäden kosten viel Geld. Um die Phänomene künftig besser vorhersagen zu können, ist ein neuer europäischer Wettersatellit ins All geschossen worden. Er startete in der Nacht um kurz nach halb zwölf unserer Zeit an Bord einer Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana.
Der Satellit namens MSG-3 ersetzt einen älteren Vorgänger. Er wird auf eine Umlaufbahn in 36.000 Kilometer Höhe gebracht. Von dort soll er alle 15 Minuten hoch auflösende Fotos von Europa, dem Nordatlantik und Afrika senden. Die Daten sind für Meteorologen und nationale Wetterdienste bestimmt.
MSG-3 ist ein gemeinsames Projekt von zwei Organisationen: Nämlich der Europäischen Weltraumbehörde Esa und der Europäischen Organisation zur Nutzung von meteorologischen Satelliten, Eumetsat.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)