6. Juli 2012
Mit beschichtetem Glas gegen Depressionen. Der Blau-Anteil des Lichts steuert unseren Melatoninspiegel und damit unseren Biorhythmus. Wenn wir hinter Fensterscheiben sitzen, kommen zu wenige der blauen Lichtwellen durch. Dieser Mangel macht uns depressiv oder führt zu Konzentrationsstörungen.
Fraunhofer-Forscher haben jetzt ein beschichtetes Glas entwickelt, das den Blau-Anteil des Lichts besser durchlassen soll - nämlich 79 Prozent der blauen Lichtwellen. Die Scheiben sollen den Eindruck vermitteln, als ob das Fenster dauernd offen wäre. Das "Wohlfühlglas", wie die Wissenschaftler es nennen, soll in Kürze auf den Markt kommen. Sie sehen aber noch Verbesserungspotenzial - sie wollen künftig einen Lichtdurchgang von bis zu 95 Prozent erreichen.
Mehr Informationen gibt es in der aktuellen Ausgabe von "Forschung kompakt" der Fraunhofer-Gesellschaft.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)