6. Juli 2012

Regen-Zusammensetzung verrät Gebirgshöhe

Regen kann manchmal ein Segen sein - in diesem Fall auch für die Wissenschaft. Forscher der Senckenberg-Gesellschaft haben mit einer Regen-Analyse herausgefunden, wie sich die Höhe der Schweizer Zentral-Alpen entwickelt hat. Der Regen, der auf Berggipfeln fällt, hat nämlich einen niedrigeren Anteil an bestimmten Sauerstoff-Varianten. Die Forscher fanden Reste davon im Fels und verglichen das mit Gestein aus einem Gebiet, das auf Meereshöhe lag.

Aus den Ergebnissen folgern die Forscher, dass die höchsten Gipfel der Schweizer Alpen vor 15 Millionen Jahren entstanden. Damals sollen sie sogar noch ein bisschen höher gewesen sein als heute - nämlich zwischen 2.850 und 3.350 Metern.

Die Wissenschaftler beschreiben die neue Methode im Fachjournal "Earth and Planetary Science Letters".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)