6. Juli 2012
Gemeinsam wollen sie es schaffen: Das hessische Marburg hat sich mit Tübingen in Baden-Württemberg für die Welterbeliste der Unesco beworben.
Bei der Präsentation sagte der Marburger Oberbürgermeister Egon Vaupel, in beiden Städten hätten die Universitäten in den vergangenen 500 Jahren die bauliche und kulturelle Entwicklung entscheidend beeinflusst. Deshalb hoffe er auf einen erfolgreichen Antrag.
Auch eine Bürgerinitiative in Berlin bemüht sich darum, mit ihrer Stadt für die Welterbeliste vorgeschlagen zu werden. Sie sieht das Hansaviertel im Westen und die Karl-Marx-Allee im Osten als herausragende Beispiele für den Städtebau zur Zeit des Kalten Krieges.
Jedes Bundesland kann bis Anfang August zwei Vorschläge für die Liste zum Weltkulturerbe machen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)