6. Juli 2012
Sie bräuchten wohl eine Art modernen "Rattenfänger von Hameln": Die Bauern in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz klagen über eine Mäuseplage.
Die Nager sorgten auf einigen Flächen für Ernte-Einbußen von bis zu 50 Prozent. Auch in Bayern rechnen die Behörden mit einem Anstieg der Feldmaus-Population. Grund sei der milde und trockene Winter mit guten Überlebensbedingungen.
Der Naturschutzbund NABU erklärt dagegen, die Mäuseplage sei zumindest teilweise hausgemacht, von Landwirten und Politik. Denn zum einen würden auf den Feldern zu viele Monokulturen angebaut, zum anderen gebe es immer weniger Greifvögel, da deren Lebensraum verloren gehe. Dadurch werde das natürliche Gleichgewicht gestört.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)