6. Juli 2012
Für die UNO-Aids-Organisation ist das eine gute Nachricht - aber mit Abstrichen. Im vergangenen Jahr hatten in Afrika südlich der Sahara mehr als sechs Millionen HIV-Infizierte Zugang zu Medikamenten. Das war ein Zuwachs von gut einer Million im Vergleich zum Vorjahr. UNAids-Chef Michel Sidibe sagte, noch vor zehn Jahren hätte sich das niemand erträumt.
Allerdings bedeuteten die Zahlen auch, dass 44 Prozent der Afrikaner noch keinen Zugang zu HIV-Medikamenten hätten. Außerdem seien viele Länder komplett von ausländischer Hilfe abhängig - und die werde mit der weltweiten Finanzkrise immer mehr zurückgefahren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)