9. Juli 2012
Ein Drittel der Fischbestände ist überfischt und mehr als die Hälfte wird an der Obergrenze ausgebeutet. Zu diesem Ergebnis kommt die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen, FAO, in ihrem Jahresbericht. Zwar habe sich die Lage im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessert, allerdings seien derzeit nur 13 Prozent aller Fischbestände nicht voll ausgebeutet. Die Überfischung sei nicht nur ein Umweltproblem, sondern gefährde zunehmend auch die Lebensgrundlage von Millionen Menschen. Die FAO fordert, dass der Fischfang besser gesteuert wird und die Fischindustrie nachhaltiger plant.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)