9. Juli 2012

Korallenriffe sterben weltweit

In den vergangenen Jahrzehnten ist der größte Teil der Korallen in der Karibik abgestorben oder schwer geschädigt worden. Wie Wissenschaftler zum Auftakt einer Fachkonferenz in Australien berichten, ist beispielsweise die Korallenbedeckung des Great Barrier Reef seit 1960 um die Hälfte geschrumpft. Weltweit sei ein Viertel bis ein Drittel der Korallenbänke schwer beschädigt.

Bedrohungen seien steigende Wassertemperaturen, die Versauerung der Meere und Umweltverschmutzung. Der Schutz der Riffe sei ein Kernproblem der Menschheit. Denn sie seien Brutstätten für Fische, und somit auch wichtig für die Nahrungsversorgung von Küstenbewohnern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)