10. Juli 2012
Das Bewegung gesund ist, haben schon viele Studien belegt. Eine neue Untersuchung im Fachblatt "British Medical Journal" zeigt nun, wie sich Inaktivität auf die Lebenserwartung auswirkt. Demnach kann die Lebenszeit um zwei Jahre verlängert werden, wenn man pro Tag weniger als drei Stunden in sitzender Haltung verbringt. Allerdings betonen die beteiligten Forscher, dass es sich um eine rein theoretische Abschätzung handele. Es bedürfe noch weiterer Analysen.
In ihrer Studie wurden insbesondere die Auswirkungen von langem Sitzen und Fernsehen untersucht. Es flossen die Daten von mehr als 167.000 Menschen ein. Den Wissenschaftlern zufolge zeigt sich, dass Erwachsene im Schnitt 55 Prozent ihres Tages sitzend verbringen.
Eine Befragung in mehreren Ländern hatte kürzlich ergeben, dass die Menschen durchschnittlich fünf Stunden täglich im Sitzen verbringen. In Portugal waren es etwa drei Stunden, in Taiwan und Japan dagegen bis zu sechs Stunden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)