10. Juli 2012
Immer der Nase nach. Wie es Regenbogenforellen machen, wurde jetzt von Münchner Forschern untersucht. Bei den Tieren fanden sie Zellen, die dafür verantwortlich sind, dass sie sich am Magnetfeld der Erde orientieren können.
Dieser Magnetsinn sitze in der Riechschleimhaut, also in der Nase, schreiben sie in der Fachzeitschrift "PNAS". Die Zellen enthielten das magnetische Eisenoxid Magnetit. Nur eine von 10.000 Zellen sei magnetisch. Das sei auch der Grund, warum man in diesem Forschungsbereich lange keine großen Fortschritte gemacht habe - die Magnetsinneszellen wurden einfach nicht gefunden. Erst ein neues Verfahren habe es erlaubt, die einzelnen Zellen zu isolieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)