10. Juli 2012
Kupfer schlägt ihm auf die Nase. Der Lachs hat nach den Untersuchungen einer US-amerikanischen Forscherin Probleme, wenn Kupfer ins Wasser kommt - zum Beispiel aus Minen oder aus Bremsbelägen von Autos. Die Fische würden dadurch einfacher zur Beute ihrer Feinde.
Die Forscherin der Universität Washington schreibt im Fachblatt "Ecological Applications", dass die Lachse dadurch Schreckstoffe schlechter wahrnehmen. Schreckstoffe werden von anderen Fischen produziert, wenn sie von Räubern angegriffen werden. Für die Lachse sind sie normalerweise ein Warnsignal. Sie verharren dann bewegungslos, um nicht von Raubfischen entdeckt zu werden.
Die Forscherin hatte für ihr Studie Lachse in einem Wasserbehälter untersucht. Ab einer gewissen Menge Kupfer im Wasser reagierten sie nicht mehr auf Schreckstoffe.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)