11. Juli 2012
Der Klimawandel hat bereits Spuren im Erbgut von Lachsen hinterlassen. Davon sind die Wissenschaftler der Universität Alaska in Fairbanks nach ihrer Studie überzeugt. Sie hatten Wildlachse genetisch untersucht - und dabei eine Variante entdeckt, die für eine Verhaltensänderung der Tiere verantwortlich ist. Das schreiben die Forscher in den "Proceedings" der biologischen Royal Society. Demnach brechen Buckellachse dieses Typs zwei Wochen früher als andere Artgenossen vom Meer in die Flüsse Alaskas auf. Dadurch vermieden sie, zur Laichzeit in zu warmes Wasser zu geraten. Nach Ansicht der Wissenschaftler ist das ein Beleg dafür, dass der Klimawandel nicht nur das Verhalten der Lachse, sondern auch deren genetische Basis verändert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)