11. Juli 2012

Laos entwickelt sich offenbar zum beliebten Elfenbein-Handelsplatz

Laos hat sich zu einem Drehkreuz für den illegalen Handel mit Elfenbein entwickelt. Zu diesem Ergebnis kommt nach Angaben des US-finanzierten Senders "Radio Free Asia" eine Studie über spezifische Handelsrouten. Demnach wurden zum Erhebungszeitpunkt im August vergangenen Jahres rund 2.500 Artikel aus Elfenbein - zum Beispiel Schmuck - in Laos gefunden. Die Wissenshcaftler gehen davon aus, dass die meisten Käufer aus dem Ausland kommen, denn die Preise der Stücke seien meist nicht in der Landeswährung, sondern in chinesischem Yuan oder US-Dollar ausgewiesen.

Das Elfenbein stammt laut Studie nicht nur von einheimischen Elefanten: In jüngster Zeit seien auch entsprechende Transporte aus Afrika nach Laos abgefangen worden.

Thailand und China gelten als die größten Elfenbein-Handelsnationen der Welt. Laos liegt geografisch genau dazwischen. Der Handel mit Elfenbein ist in Laos verboten, in China aber in Grenzen erlaubt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)