11. Juli 2012
Die Idee wird Spitzenverdiener aufhorchen lassen. Nach Vorstellungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sollen Reiche künftig aktiv an der Lösung der Euro-Schuldenkrise mitwirken.
In einer Studie kommt der DIW zu dem Schluss: Der Staat solle deren Vermögen durch eine einmalige Abgabe belasten. Eine andere Möglichkeit sei eine Zwangsanleihe, mit der Bürger mit hohen Einkommen Schulden übernehmen müssten. Studienleiter Stefan Bach sagte gegenüber dem Deutschlandfunk, betroffen davon sollten Bürger ab einem steuerpflichtigen Vermögen von 250.000 Euro beziehungsweise 500.000 Euro für Ehepaare sein.
Steuerpflichtig wären demnach die reichsten acht Prozent der deutschen Bevölkerung. Für besonders effektiv halten die Forscher die Abgabe in den Euro-Schuldenländern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)