11. Juli 2012

Russland erlaubt umstrittene Sperrung von Internetseiten

In Russland bekommen nun auch Internet-Nutzer den lange Arm des Staates zu spüren. Künftig dürfen Behörden Internetseiten sperren. Einem entsprechenden Gesetz hat das Parlament in Moskau zugestimmt.

Anhand einer schwarzen Liste, die verbotene Inhalte aufführt, soll der Zugang zu den Seiten technisch blockiert werden. Unterstützer des neuen Gesetzes sehen auf diese Weise einen besseren Schutz von Kindern gewährleistet. Kritiker warnen vor Zensur.

In Russland gilt das Internet als einer der letzten Orte der Meinungsfreiheit. Die übrige Medienlandschaft steht nahezu vollständig unter staatlicher Kontrolle.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)