11. Juli 2012
Es ist der Traum eines jeden, der den Dachboden aufräumt.
Karl Kissner aus Ohio hat unter einem Puppenhaus eine Baseballkartensammlung aus dem Jahr 1910 entdeckt. Sie stammt von seinem Großvater und ist geschätzte zweieinhalb Millionen Euro wert.
Das Sammeln von Baseballkarten hat in den USA eine lange Tradition, und überhaupt: In seinem Herkunftsland hat der Sport in der Geschichte sogar die Alltagssprache beeinflusst. So werden Fachbegriffe auch in anderem Kontext benutzt. "To throw someone a curve ball" bedeutet, "jemanden auf dem falschen Fuß erwischen". "To go to bat" heißt sich einsetzen, etwas bewegen. Auch Lebensweisheiten werden oft mit Baseballausdrücken formuliert; "keep your eye on the ball" bedeutet beispielsweise "lass dich nicht ablenken".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)