12. Juli 2012

Crowd-Funding für wissenschaftliche Projekte

Schnell an Geld kommen - die Lösung heißt für viele Projekte "Crowd-Funding". Auf Seiten wie etwa "Kickstarter" suchen die Macher nach Sponsoren. Trotz geringer Einzelbeträge kommen so oft tausende von Euro zusammen. Das Magazin "Technology Review" berichtet jetzt von einer Crowd-Funding-Plattform, mit deren Hilfe wissenschaftliche Projekte gefördert werden sollen.

"IAMscientist" heißt die Seite, die dem Magazin zufolge schon einige Erfolge vorzuweisen hat. Gegründet wurde sie von einer Professorin der Universität Boston. Zunächst sollte sie gegen eine Gebühr einfach Unternehmen mit Wissenschaftlern in Kontakt bringen. Seit neuestem gibt es aber auch die Möglichkeit, Projekte darüber zu finanzieren.

Dem Magazin zufolge will die Gründerin erreichen, dass wissenschaftliche Arbeiten schneller entstehen können. Förderanträge würden oft mehr als ein Jahr geprüft. Mit dem Crowd-Funding solle die Finanzierung im Optimalfall nach etwa einem Monat stehen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)