12. Juli 2012

Bayer zahlt Millionen wegen Aspirin

Das macht Bayer wohl keine Kopfschmerzen mehr.

Der deutsche Pharmakonzern will in den USA umgerechnet rund 12 Millionen Euro zahlen, um einen Rechtsstreit um Aspirin aus der Welt zu schaffen. Bayer hatte 2008 sein frei verkäufliches Aspirin einmal mit einem pflanzlichen Stoff und einmal mit Calcium angereichert und jeweils unter neuen Namen auf den Markt gebracht. Die US-Gesundheitsbehörde sah darin neue Medikamente, die hätten zugelassen werden müssen. Daraufhin klagten auch Verbraucher gegen Bayer.

Ein New Yorker Richter segnete jetzt den ausgehandelten Vergleich zwischen Bayer und den Klägern vorläufig ab. Das endgültige Okay steht aber noch aus.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)