12. Juli 2012

Glasklar: Das sind "Rauchschwache Pulver"

Wir schauen ins Lexikon. Passend zum Tagesthema fragen wir: Was sind eigentlich "Rauchschwache Pulver"? Es handelt sich dabei um eine Gruppe von Schießpulvern, die hauptsächlich aus Cellulosenitrat bestehen, das auch "Schießbaumwolle" genannt wird. Sie ersetzten das ursprünglich eingesetzte Schwarzpulver in Feuerwaffen.

Damit eine Waffe den Schützen nicht verrät, ist es wichtig, dass sie nach dem Abschuss nicht zu stark raucht. Außerdem sollten Rückstände im Gewehr vermieden werden. Ab Beginn des 19. Jahrhunderts arbeiteten deshalb mehrere Forscher an Lösungen. Alfred Nobel machte aus der Schießbaumwolle mithilfe von Nitroglycerin schließlich ein gut brauchbares "Rauchschwaches Pulver", das im Gegensatz zu Schwarzpulver auch fast rückstandsfrei verbrennt. Rauchschwache Pulver sind in heutigen Waffen Standard.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)