12. Juli 2012
Es soll keine zahlenmäßige Beschränkung geben: Einem Entwurf des Bundesgesundheitsministerium zufolge soll das für Zentren gelten, in denen exklusiv Präimplantations-Diagnostik, PID, durchgeführt wird. Das heißt: Die PID soll offenbar künftig flächendeckend angeboten werden.
Mit Hilfe der PID soll vermieden werden, dass bei der künstlichen Befruchtung schwere Erbkrankheiten weitergegeben werden. Die im Reagenzglas erzeugten Embryonen werden deshalb vor der Einpflanzung in den Mutterleib auf mögliche Gendefekte untersucht -und im Fall von Erbkrankheiten nicht eingesetzt.
Vor einem Jahr hatte der Bundestag nach einer emotionalen Debatte für eine begrenzte Zulassung dieser Untersuchungsmethode gestimmt. Die Entscheidung über die Zulässigkeit der Untersuchung fällt jedoch jeweils eine Ethikkommission.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)