13. Juli 2012
Eigentlich wollte die Uni Jena ein Zentrum gegen Rechtsextremismus einrichten. Nun ist das Projekt auf unbestimmte Zeit verschoben worden - die "taz" wirft der Leitung daher "akademische PR" vor. Das Zentrum sollte die Rechtsextremismusforschung in Jena bündeln. Mit der Ankündigung hatte die Uni auf die bekannt gewordenen Morde des Zwickauer Neonazitrios reagiert. Wie die Zeitung zitiert, sagte die Hochschule im Februar, es dürfe nicht "der Schatten zu geringen Engagements" gegen rechts auf sie fallen.
Nach Angaben der Zeitung sollte das Zentrum vor rund einem Monat seine Arbeit aufnehmen. Bisher habe man aber weder dessen Finanzen noch die inhaltliche Ausrichtung geklärt. Zur Begründung heiße es von der Uni unter anderem, die Forschung in Jena sei umfangreicher als angenommen. Bisher hat das Projekt laut "taz" nur einen Gastvortrag vorzuweisen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)