13. Juli 2012

"New York Times": US-Apfelbauern wehren sich gegen neue Gentechnik-Sorte

Essen muss nicht nur frisch sein, es muss auch so aussehen. Eine kanadische Firma entwickelt zu diesem Zweck eine Apfelsorte, die nicht braun wird, wenn man sie aufschneidet. Dazu bekommt sie ein Gen, das die Produktion des färbenden Enzyms behindert. Mit den Plänen stößt das Unternehmen nicht nur auf Gegenliebe. Die "New York Times" berichtet, Bauernverbände in den USA fürchteten jetzt um den Ruf des gesunden Apfels. Die Argumentation des Landesapfelverbands: Auch wenn die genetische Veränderung nicht gefährlich sei, könne sie dem Bild des Apfels als natürlichem und typisch amerikanischen Lebensmittel schaden.

60 Tage lang sollen sich US-Bürger laut der Zeitung beim Landwirtschaftsministerium zur Zulassung der neuen Apfelsorte äußern dürfen.

In den USA werden auch jetzt schon häufig aufgeschnittene Äpfel verkauft. Damit sie sich nicht verfärben, werden sie meist mit Zitronensaft beträufelt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)