13. Juli 2012

Brustkrebs: Jede fünfte Patientin mit brusterhaltender OP muss noch einmal operiert werden

Patientinnen mit Brustkrebs haben oft eine schwere Entscheidung zu treffen - und zwar, ob sie bei einer Operation die Brust möglichst behalten wollen oder sich zur Sicherheit die ganze Brust entfernen lassen. Neue Zahlen aus dem Vereinigten Königreich sollen nun bei der Entscheidung helfen. Die Forscher schreiben im "British Medical Journal": Von Frauen mit brusterhaltenden OPs müsse jede fünfte später erneut unters Messer. Der Grund: Wenn nur ein Teil der Brust entfernt werde, könnten Tumorzellen übrig bleiben und weiter wuchern. Die Überlebenschancen der Patientinnen änderten sich dadurch aber in der Regel nicht.

Für die Ergebnisse hatten britische Forscher Daten von mehr als 50.000 behandelten Frauen ausgewertet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)