13. Juli 2012
Mit Schutzgebieten lassen sich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Das erklärte Geoff Jones von der australischen James Cook Universität auf einer Fachkonferenz in Cairns. Dort berichtet er über die positiven Auswirkungen von Schutzgebieten, in denen jegliche Fischerei verboten ist. Demnach können diese auch helfen, Korallenriffe zu bewahren, die wiederum als wichtige Kinderstube für Fische dienen. Erbgutanalysen bei ausgewählten Fischarten hätten ergeben, dass sich mehr als die Hälfte der in einem solchen Gebiet aufwachsenden Fische später in angrenzenden Regionen niederließen.
Für das Schutzgebiet am Great Barrier Reef sei zudem gezeigt worden, dass die meisten der Jungfische aus dem Riff stammten. Nach Ansicht des Forschers sind also selbst kleine Schutzzonen eine effektive Möglichkeit, die Fischpopulationen wachsen zu lassen. Wie es auf der Fachkonferenz, dem 12. Internationalen Korallenriffsymposium, hieß, sind bis zu ein Drittel der weltweiten Korallenbänke schwer beschädigt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)