13. Juli 2012
Das Geld hat nicht viel geholfen - zumindest nicht in Pompeji. Dieser Ansicht ist die italienische Zeitung "Corriere della Sera". Auch nach Zahlung von 105 Millionen Euro an europäischen und italienischen Fördermitteln sei die Lage in der italienischen Ausgrabungsstätte verheerend. Von etwa 40 antiken Häusern, die laut Plan öffentlich zugänglich sein sollten, konnten demnach bei einer Begehung in dieser Woche nur vier besichtigt werden.
Die regionale Kulturaufsicht habe kritisiert, dass das Geld zur Restaurierung an den falschen Stellen eingesetzt werde. Weiterhin sei auch die Bewachung der Ruinenstadt unzureichend.
Das antike Pompeji wurde 79 nach Christus durch einen Ausbruch des Vulkans Vesuv verschüttet. Von 1748 an wurde der Ort wieder ausgegraben und seither erforscht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)