15. Juli 2012
In Namibia sind ab heute wieder 86.000 Seerobben zum Abschuss freigegeben. Die Behörden des Landes haben die Jagd auf 6.000 erwachsene Tiere und 80.000 Junge erlaubt. Ihren Angaben zufolge ist die Zahl der Tiere so stark gestiegen, dass sie zu einem Umweltproblem werden und die Fischerei-Industrie gefährden. Tierschützer bestreiten das jedoch und sehen allein wirtschaftliche Interessen hinter der Robbenjagd in Namibia.
Nach Darstellung des International Fund for Animal Welfare, IFAW, werden nur in Kanada noch mehr Robben gejagt als in Namibia. Die Jungtiere werden erschlagen, die älteren erschossen. Wirtschaftlich verwertet werden das Fell der Robben und zu kosmetischen Zwecken auch ihr Fett. Auf dem asiatischen Markt sind außerdem die männlichen Sexualorgane begehrt, weil sie angeblich das sexuelle Empfinden steigern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)