16. Juli 2012
Jeder darf auf mich verlinken - aber nur, wenn er nichts Falsches, Irreführendes, Abfälliges oder sonstwie Anstößiges über mich schreibt. Ungefähr so könnte man Punkt Fünf der Nutzungsbedingungen für die offizielle Olympia-Website von London 2012 übersetzen. Wie das Onlineportal "heise" berichtet, sorgt das im Netz für Unmut. Aufgefallen war der Passus demnach dem Blog "The Index on Censorship".
Erste Newsdienste überlegen nun lakonisch, ob man die Geschichte von Korruption und Doping bei den Olympischen Spielen nun nicht mehr erwähnen dürfe. Ganz netztypisch gibt es auch die Kritik-Variante "Jetzt erst recht": Ein Blogger beleidigt das Londoner Komitee als geldgeile Verräter des olympischen Gedankens - und verlinkt seinen kurzen Text gleich drei Mal mit der offiziellen "London 2012"-Website.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)