16. Juli 2012

"New York Times" beendet hyperlokalen Journalismus

Es hat sich wohl einfach nicht gelohnt. Die "New York Times" macht Schluss mit ihrem Projekt des "hyperlokalen Journalismus". Dabei werden Themen behandelt, die eigentlich selbst für den Lokalteil einer Zeitung noch zu klein sind. Es ging um fehlende Fahrradständer, vermisste Katzen oder die Schließung einer Kneipe. Die US-Zeitung hatte ihr Experiment im Internet vor mehr als drei Jahren begonnen. Doch die "Frankfurter Rundschau" schreibt, Ende des Jahres sei Schluss damit. Hauptgrund sei das schleppende Anzeigengeschäft.

Nach dem Vorbild aus den USA sind auch in deutschen Kommunen hyperlokale Internetangebote entstanden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)