16. Juli 2012

Sind E-Books der Tod des Bücherregals?

Tausend Bücher in der Handtasche. Das ist möglich durch E-Books. Ein Nachteil des Ganzen: Wer in eine fremde Wohnung kommt, kann sich nicht mehr so schnell einen Eindruck von dem anderen machen, in dem er dessen Bücherregal studiert. Die Deutsche Presse-Agentur fragt sogar: "Stirbt jetzt das Bücherregal aus?" Befragt wurden mehrere Möbelhersteller. Bei einem großen schwedischen Haus gibt man sich gelassen. Von einer "dualen Strategie" ist die Rede, und von besonders tiefen Regalen für Bildbände. Ein anderes Möbelhaus stellt sich schon mal auf eine Zukunft ohne Bücher ein und bietet ein Modell namens "Bookless", eine Art Setzkasten mit Vitrinen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)