16. Juli 2012
Facebook löst bei Datenschützern mal wieder Bedenken aus.
Das Unternehmen hat eingeräumt, dass es eine Technik nutzt, um die private Kommunikation der Nutzer automatisch zu überwachen. Wer also beispielsweise chattet, kann davon ausgehen, dass eine intelligente Software mitliest. Der Sicherheitschef von Facebook sagte der Nachrichtenagentur "Reuters", dass vor allem nach bestimmten Begriffen und ungewöhnlichen Mustern gescannt wird. Ziel sei es, Straftaten vorzubeugen. Bei Auffälligkeiten werde die Polizei hinzugezogen.
Hintergrund ist, dass sich Facebook offiziell auch Nutzern unter 13 Jahren öffnen will, um weiter wachsen zu können. Die Überwachung der Kommunikation soll den Jugendschutz gewährleisten. Facebook erklärte, dass es durch den Filter schon gelungen sei, einen mutmaßlichen Pädophilen zu identifizieren, der versucht haben soll, sich mit einem Kind zu verabreden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)