16. Juli 2012

Forscher machen große Gen-Untersuchung: Risiko-Einschätzung für Parkinson verbessert

Nach Angaben der Forscher war es eine der bisher größten Gen-Untersuchungen zur Parkinson-Krankheit. Rund 17.000 Genproben von Parkinson-Kranken und gesunden Menschen hat eine Forschergruppe, zu der auch Wissenschaftler der Universität Tübingen gehören, untersucht. Das besondere dabei: Sie verglichen genetische Risiko-Faktoren von Menschen aus westlichen Ländern mit denen aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Denn laut den Forschern ist bisher unklar, ob und wie sich Erkenntnisse aus Untersuchungen der einen Weltregion auf andere Regionen übertragen lassen. Es habe sich in der Studie gezeigt, dass die Bevölkerungszugehörigkeit durchaus wichtig sei, um die Risiko-Faktoren richtig interpretieren und gewichten zu können.

Laut den Forschern sind diese Ergebnisse ein erster Schritt in Richtung einer personalisierten Risiko-Einschätzung für Parkinson.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)