16. Juli 2012
Meist ist von Fluglärm die Rede - aber auch der Krach, den vorbeidonnernde Züge verursachen, kann Menschen zu schaffen machen.
Die Deutsche Bahn hat deshalb auch immer wieder mit Beschwerden von Anwohnern zu tun, die sich vom sogenannten "Schienenlärm" belästigt fühlen. Ab August soll es dafür im Unternehmen eine zentrale Beauftragte geben. Wie die Bahn mitteilt, soll die Ingenieurin Ines Jahnel die Aufgabe übernehmen und bereichsübergreifend koordinieren. Bis 2020 wolle das Unternehmen den Schienenlärm im Vergleich zum Jahr 2000 halbieren.
Schienenlärm entsteht im Wesentlichen an drei Punkten: Durch den Antrieb, den Rad-Schiene-Kontakt und durch die Aero-Akustik des Zuges, also die Geräusche, die durch Luftbewegungen entstehen.
In diesen Bereichen setzen auch die Schutzmaßnahmen an - das können zum Beispiel leisere Bremsen, gut geschliffene Schienen oder auch aeroakustisch besonders günstig geformte Wagen sein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)