16. Juli 2012
Es ist das erste Mal, seit zehn Jahren, das die Zahlen sinken.
Das Robert-Koch-Institut meldet, dass im Jahr 2011 rund 2.900 neue Fälle von HIV diagnostiziert wurden. Das waren etwa zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Weil sich die Zahl der HIV-Neudiagnosen seit 2001 jedes Jahr erhöht habe, sei der Rückgang bemerkenswert. Den größten Anteil an den Neudiagnosen haben homosexuelle Männer. Bei den Drogensüchtigen sank die Zahl auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Erhebung Mitte der 90er-Jahre.
Insgesamt sind in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts etwa 28.500 Menschen an der Immunschwäche Aids erkrankt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)