17. Juli 2012

Debatte in Großbritannien über "Open Access"

In Großbritannien wird über den freien Zugang zu wissenschaftlichen Artikeln gestritten. Die britische Regierung plant, Forschungen, die mit öffentlichen Geldern finanziert wurden, frei im Internet zu veröffentlichen. Sie folgt damit den Empfehlungen einer Soziologin, die das Veröffentlichungswesen in Großbritannien untersucht hatte.

Viele Wissenschaftler unterstützen den sogenannten "Open Access". Sie hatten in der Vergangenheit immer wieder bemängelt, dass ihre Forschungsergebnisse von Verlagen vermarktet und der Öffentlichkeit vorenthalten werden. Andere kritisieren die Pläne. Ein Wissenschaftler der Universität von Southhampton sagte dem "Guardian", die Strategie der Regierung sei ein Täuschungsmanöver. Denn sie wolle den Verlagen in Zukunft direkt Geld zuschießen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)