17. Juli 2012
Wenn es im Frühling kaum regnet, wird der Sommer besonders heiß. Dieser Zusammenhang ist schon länger bekannt. Jetzt gibt es aber zum ersten Mal weltweite Zahlen für die Wetterregel. Klimaforscher der Technischen Hochschule in Zürich haben in allen Weltregionen den jeweils heißesten Monat ausgewählt und den Niederschlag in den Vormonaten untersucht.
Ihr Ergebnis: Fehlender Niederschlag und trockene Böden lassen die Temperaturen in vielen Regionen der Welt schneller und extremer ansteigen als gedacht. Das gilt für Nord- und Südamerika, für Süd- und Osteuropa, für Australien, Japan, China und Teile Afrikas. Die Wahrscheinlichkeit für überdurchschnittlich viele heiße Tage nach einer regenfreien Zeit lag in Südamerika zum Beispiel bei 70 Prozent. Nach einer regenreichen Zeit sank sie auf 30 bis 40 Prozent.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)