17. Juli 2012
Wirklich gut geeignet für den Alltagsgebrauch ist sie noch nicht, die Speicherung von Energie mit Hilfe von Wasserstoff. Forscher aus Rostock melden aber, dass sie in der Sache einen Schritt weitergekommen sind. Es sei ihnen gelungen, den Vorgang der Wasserstoffspeicherung und -verwendung wiederholbar in ein geschlossenes System zu bauen - nach eigenen Angaben zum ersten Mal. Dafür wird Wasserstoff in einen kleinen Reaktor geleitet. Dort trifft er auf ein Gemisch aus Kohlendioxid und einem Lösungsmittel. Wird der Druck erhöht, verbinden sich die Chemikalien mit Hilfe eines Katalysators zu flüssiger Ameisensäure. Diese lässt sich recht einfach speichern und wenn man die Energie freisetzen will, die in ihr gespeichert ist, muss nur der Druck im System gesenkt werden: Dann zerfällt die Säure wieder in ihre Bestandteile, der Wasserstoff wird frei und kann in einer Brennstoffzelle Strom erzeugen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)