17. Juli 2012
Frische Meeresluft, mehr Sport, weniger Stress.
Dass das Leben an der Küste gut für die Gesundheit ist, klingt logisch. Wissenschaftler der Universität Exeter haben dazu jetzt auch passende Zahlen geliefert. Sie analysierten den britischen Zensus mit den Antworten von 48 Millionen Menschen zu ihrem Gesundheitszustand. Es zeigte sich, dass sich Menschen, die an der See lebten, tatsächlich im Mittel gesünder fühlten. Besonders stark sei der Effekt in wirtschaftlich schwachen Gegenden.
Wie das Onlineportal "Health24" schreibt, sind die Ergebnisse ein Ansatzpunkt, die Ungleichheit bei der Gesundheit zwischen den ärmsten und reichsten Mitgliedern der Gesellschaft zu reduzieren. Der Faktor "Gute Umweltbedingungen" rücke stärker in den Fokus. Andere Studien hätten ergeben, dass der Gesundheitseffekt des Lebens am Meer größer ist, als beispielsweise ein Besuch im Stadtpark oder eine Reise aufs Land.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)