17. Juli 2012

Neue Software kann riesige Datenmengen analysieren

Normale Computer haben riesige Festplatten und im Vergleich nur kleine Arbeitsspeicher. Diesen Umstand macht sich die Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh zu Nutze. Sie hat nach eigenen Angaben eine Software entwickelt, die den Festplattenspeicher zum Arbeitsspeicher macht. Kern ist nach Informationen des Fachmagazins "Technology Review" ein neuartiger Algorithmus, der die niedrigere Geschwindigkeit der Festplatten ausgleicht. Die Software mit dem Namen "Graphchi" soll bei der Analyse komplexer Beziehungssysteme zum Einsatz kommen - wie bei sozialen Netzwerken. Ein einziger Computer sei in der Lage die gleiche Arbeit zu leisten, wie vorher 1.000 - und das sogar schneller. Der Vorteil: Zur Analyse müssten keine teuren Cluster-Systeme oder Supercomputer eingesetzt werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)